Taufe

Krönender Abschluss der ersten Ballonfahrt ist die “Ballonfahrer Taufe” – der Gast wird nach überlieferter Zunft und Ordnung der Aerostatik mit Feuer und Spiritus Vini auf einen vom Piloten ausgesuchten Namen getauft und in den Adelsstand erhoben.

Dies wird zur Kraft der Wahrheit, durch eine Urkunde mit Siegel und der Unterschrift des Piloten belegt.

 

Taufurkunde
 

Der Taufspruch:

 

Ehre sei Gott in der Höh’.
Er hat für uns den Himmel bestellt,
als schönsten Teil der Welt,
und tat somit sein Wissen kund,
damit nicht jeder Lumpenhund,
mit dem die Erde so zahlreich gesegnet,
uns fröhlichen Luftfahrern dort oben begegnet!

Ehre dem, der Alles geschaffen.
Er schuf als schönsten Teil der Welt,
für uns das weite Himmelszelt.
Er hat das Feuer uns gegeben,
mit dessen Kraft wir uns erheben,
und über Berg und Täler schweben.
Drum soll Dich auch das Feuer taufen,
zum Löschen soll der Sekt nur laufen,
doch den Rest der Flasche sollst Du saufen!

 

Das Taufgelübte:

 

Ich bin nichts,
ich bin gar nichts,
ich bin überhaupt nichts,
mein einziger Sinn und Zweck besteht darin,
der Ballonfahrt die Treue zu halten
und den Anweisungen meines Piloten zu gehorchen.
Ich gelobe, dass ich im Ganzen, oder auch Stückchenweise,
als Ballast abgeworfen werden darf.
Darüber hinaus gelobe ich,
den Korb erst dann zu verlassen,
wenn ich von meinem Piloten dazu ausdrücklich aufgefordert werde.

In diesem Sinne

Glück ab – gut Land!